Einzelreisende

Mittlerweile bietet Görlitz-Tourist in diesem Jahr seine 12. Oberschlesische Stippvisite an. Grundanliegen aller dieser Zweitagesreisen war und ist es, die äußerst interessanten, aber weniger bekannten Sehenswürdigkeiten Oberschlesiens zum Reiseerlebnis werden zu lassen. Diesen Anspruch erfüllt auch unsere diesjährige Krakau-Reise, welche bereits auf Hin- und Rückfahrt ein interessantes Besichtigungsprogramm bietet und ausgiebig Zeit für die beeindruckende Stadt an der Weichsel lässt. Breslau komplettiert unsere mehrtägigen Offerten, die aufstrebende Metropole an der Oder lädt mit viel Zeit für Individuelles übers Wochenende ein!

Abfahrt: jeweils am Bahnhof Görlitz Haupteingang, Bahnhofstraße (weitere Zustiege auf Anfrage)
Mindestteilnehmerzahl: Wir führen die Reisen durch, wenn uns mindestens 20 Buchungen vorliegen.

Mehrtagesfahrten 2017

24. - 25. Juni 2017 - Stippvisite in Łódź

24. - 25. Juni 2017 - Stippvisite in Łódź

Ein erster Gedanke gilt bei diesem Reiseziel vielleicht „Theo“, um mit ihm im Sinne des gleichnamigen Schlagers nach Lodsch (Łódź) zu fahren. Dank der neuen modernen Verkehrsanbindungen ist dies heutzutage auch eine recht entspannte Anfahrt. Was verbirgt sich aber hinter der drittgrößten Stadt Polens, die mitten im polnischen Tiefland liegt und sich hauptsächlich ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem industriellen und kulturellen Zentrum entwickelte? Unsere diesjährige Stippvisite begibt sich auf Spurensuche in eine Stadt, in der Gründerzeit- und Jugendstilbauten dominieren, die reich gesegnet ist mit Palästen, Villen, Parks sowie äußerst interessant sanierten ehemaligen Industriebauten. Die wechselvolle Geschichte wurde von der Macht der polnischen Könige, aber auch durch Preußen und Russen geprägt. Somit steht das heutige Łódź auch für eine moderne und lebendige Stadt, mit vielfältigen kulturellen und geschichtlichen Einflüssen.

Das Aufenthaltsprogramm widmet sich zunächst der ehemaligen Fabrikantenfamilie Ed- ward Herbst und deren repräsentativem Palast. Er gilt als Musterbeispiel einer Residenz zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert. Interessant ist auch das Gesamtensemble aus der sanierten Fabrik, der ehemaligen Arbeitersiedlung „Pfaffendorf“ und der Parkanlage, in der sich das Palmenhaus befindet. Eine ausgiebige Stadtrundfahrt im Laufe des Nachmittags vermittelt weitere Einblicke und spannt einen Bogen von eindrucksvollen Villen- und Parkanlagen zu verschiedenen Sakralbauten wie u.a. der orthodoxen Alexander-Newski-Kathedrale zur „Weißen Fabrik“ mit dem Freiluftmuseum für Volksarchitektur, welches die Łódźer Straßen der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts zeigt.

Der Sonntagvormittag ist einem Bummel über die längste Einkaufsstraße Polens, der Piotrkowska Straße, vorbehalten. In diesem autofreien Bereich kann der Blick in Ruhe über die mannigfaltige Gründerzeitarchitektur schweifen und der Betrachter die einzigartige Aneinanderreihung der unterschiedlichsten Fassaden mit reichhaltigen Elementen des Jugendstils bewundern. Herausragend sind hierbei der Palast der Familie Kindermann, das ehemalige Kaufhaus von Schmechel und Rosner, das Haus der Kinderjahre von Artur Rubinstein und das Gutenberg-Haus.
Der Palast der Familie Poznański – heute Museum – zeigt großzügige Säle sowie unterschiedliche Räumlichkeiten und schafft eine Verbindung zur „Manufaktur“, einem riesigen sanierten ehemaligen Industriebau, dem Imperium der Poznańskis, heute mit verschiedenen Einrichtungen: u.a. Hotels, Restaurants, Läden und Geschäften sowie einem großen gepflegten Innenhof.


Im Reisepreis:

  • 1 Übernachtung im ***s Qubus Hotel Łódź in Citylage
  • 1 x Frühstück und Abendessen (3-Gang-Menü), 2 x Mittagessen
  • Bus und Reiseleitung ab/an Görlitz
  • Stadtrundfahrt am 24.06. und Stadtführung am 25.06.
  • Eintritt und Führung Museum und Galerie Palast der Familie Herbst
  • Eintritt und Führung repräsentatives Stadtmuseum Poznański Palast

Samstag 24. - Sonntag 25. Juni 2017, 07:00 - 20:00 Uhr, Preis: 195,00 € (EZZ: 15,00 €)

12. - 14. August 2017 - Krakau (Kraków) kompakt

12. - 14. August 2017 - Krakau (Kraków) kompakt

Wawelschloss

Die zweitgrößte Stadt Polens verkörperte lange Zeit die Hauptstadt des polnischen Königsreiches. Vom 11. - 16. Jahrhundert war der Wawelhügel am Weichselufer Regierungssitz und die Stadt breitete sich planmäßig und umfangreich aus. Eine der ältesten und bekanntesten Akademien Europas wurde bereits 1364 gegründet und in der Kathedrale auf dem Wawel fanden die Krönungen und Beisetzungen der polnischen Könige statt. Im 18. Jahrhundert, nach den Teilungen Polens, war Krakau für lange Zeit unter österreichischer Herrschaft und entwickelte sich zu einem toleranten und weltoffenen geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum. In den beiden Weltkriegen von schwerwiegenden Zerstörungen verschont, präsentiert sich die mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobene Stadt heute mit faszinierender Architektur innerhalb eines vollständigen Stadtensembles.


Samstag: Krakau - historische Altstadt
Auf direktem Wege via Autobahn gestaltet sich die Anfahrt angenehm und zügig, sodass bereits nach einer kleinen Verschnaufpause gegen Mittag eine ausgiebige Stadtführung durch die mittelalterliche Stadt mit ihren typischen Bauten, Kirchen und Wehranlagen beginnen kann. Neben den bekannten Tuchhallen am Markt/Rynek werden u.a. der separat stehende Rathausturm, die Marienkirche mit dem filigranen Veit-Stoss-Altar, das alte Universitätsgebäude mit seinem eindrucksvollen Innenhof oder die Oper und die Barbakane mit dem Florianstor als ehemalige Wehranlage innerhalb der Stadtmauern gezeigt.


Sonntag: Krakau - Wawel - Kazimierz
Der Vormittag steht ganz im Zeichen der polnischen Könige: Mit einem Besuch und einer Führung durch die Kathedrale, in der die Krönungszeremonien der Könige ebenso erfolgte wie deren Begräbnisse - interessanterweise auch zu der Zeit, als Warschau die Landeshauptstadt wurde. Das imposante Bauwerk, im gotischen Stil erbaut, steht heute weitestgehend original erhalten auf dem Wawel, wie auch das königliche Renaissanceschloss mit seinen eindrucksvollen Arkaden. Individuell besichtigt werden kann das Schloss mit seinen Ausstellungen im Rahmen einer umfangreicheren Freizeit, ehe am Nachmittag eine Führung durch einen der ältesten Stadtteile, das jüdische Viertel Kazimierz, zu erleben sein wird.


Montag: „Wieliczka“ oder Freizeit in Krakau
Bevor am frühen Nachmittag die Rückreise nach Görlitz startet, bleibt noch etwas Zeit, das Gesehene und Erlebte auf eigene Faust zu vertiefen und hierbei den Vormittag nach eigenen Vorstellungen zu planen. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, einen fakultativen Ausflug zum Salzbergwerk „Wieliczka“, einem weiteren UNESCO Weltkulturerbe im Umland von Krakau (ca. 20 km), zu erleben. Einerseits faszinieren die unterirdischen Seen und Grotten, in Salzstein gehauene Kapellen, Skulpturen und Flachreliefs, andererseits stellt das Ensemble eine pulsierende unterirdische Stadt dar, mit Gaststätte, Postamt, Telefonzellen und zahlreichen Shops – ein entspanntes und gleichzeitig interessantes Erlebnis (nicht beschwerlich).
Aufpreis für Ausflug nach Wieliczka/Salzbergwerk: 30,00 €, bei mind. 15 Teilnehmern!


Im Reisepreis:

  • 2 Übernachtungen im **** Hotel in Krakau in Citylage
  • 2 x Frühstück und Abendessen (3-Gang), Bus und Reiseleitung ab/an Görlitz
  • Stadtführung und Stadtrundfahrt Krakau
  • Besichtigung Marienkirche mit Veit-Stoss-Altar und Collegium Maius (Universität)
  • Führung Kathedrale auf dem Wawel
  • Führung durch das jüdische Viertel mit Besichtigung der Alten Synagoge

Samstag 12. - Montag 14. August 2017, 07:00 - 20:00 Uhr,
Preis: 325,00 € (EZZ: 62,00 € gesamt)