Einzelreisende

Exkursionen mit dem Schlesischen Museum 2018

Angebote der Kulturreferentin für Schlesien in Zusammenarbeit mit "Görlitz-Tourist"


Abfahrt zu allen Exkursionen:
Demianiplatz, Ein- und Ausstieg für Reisebusse, unterhalb des Kaisertrutz


Information und Buchung:
Görlitz-Tourist, Klosterplatz 4, 02826 Görlitz, Tel. 03581 / 764747
Email: m.buchwald@goerlitz-tourist.de

27. Januar 2018 - Weihnachtskrippen in Schlesien

Kloster Heinrichau (Henrykow) - Nimptsch (Niemcza) - Münsterberg (Ziebice)

Sie erfahren mehr über diese Veranstaltung sobald wir weitere Informationen haben!

21. April 2018 - Mit der Zackenbahn durch Rübezahls Reich

Tagesfahrt per Bus und Bahn nach Hirschberg/Jelenia Góra

Die Fahrt führt zunächst per Bus von Görlitz nach Hirschberg/Jelenia Góra. Dort werden wir im Riesengebirgsmuseum/Muzeum Karkonoskie die Sonderausstellung zum Bau der Bobertalbahn, der 1909 fertig gestellten Bahnstrecke zwischen Hirschberg nach Löwenberg besuchen sowie die ständige Ausstellung kennenlernen. Nach einem Stadtspaziergang und dem Mittagessen steigen wir um auf die Bahn. Entlang der historischen Strecke der Zackenbahn fahren wir bis nach Kořenov/Tschechische Republik. Dort besuchen wir ein kleines Technik-Museum zur Geschichte der Zackenbahn. Von dort führt die Fahrt per Bus über Reichenbach/Liberec zurück nach Görlitz.

 

Zur Geschichte der Zackenbahn:

Die knapp 49 Kilometer lange Zackenbahn wurde zwischen 1891 und 1902 gebaut. Die Strecke steigt ab Petersdorf/Piechowice (ca. 400 m über NN) steil an, erreicht mit dem Bahnhof Jacobsthal/Jakuszyce den höchsten Punkt (ca. 886 m über NN) und endet in Kořenov auf ca. 700 m über NN. Damit war die Zackenbahn die am höchsten gelegene Eisenbahnstrecke Preußens, auf der sich auch der höchste Signalmast Deutschlands befand. Markante Teilstrecken sind der schmale Moltke-Einschnitt bei Niederschreiberhau oder die Iser-Brücke.Die schwierige Topografie der Strecke mit der enormen Steigung von 40‰ (1:25) war für die Entwicklung des Güterverkehrs hinderlich. So wurde die Strecke zwischen 1911 und 1923 als eine der ersten in Deutschland elektrifiziert. Ab 1927 kamen elektrische Triebwagen der DR-Baureihe ET 89 mit dem Spitznamen „Rübezahl“ zum Einsatz.

 

Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Achtung Zug! 175 Jahre Eisenbahn in Schlesien“ und der Sonderpräsentation eines Modells der Zackenbahn ab 5. Mai 2018 im Schlesischen Museum.

  

Im Reisepreis enthalten:

  • Bus
  • Exkursionsleitung
  • Besuch ständige Ausstellung sowie Sonderausstellung Bobertalbahn im Riesengebirgsmuseum / Muzeum Karkonoskie
  • Stadtspaziergang Hirchberg / Jelenia Góra
  • Mittagessen
  • Fahrt mit der Zackenbahn nach Kořenov / CZ
  • Besuch Technik-Museum Kořenov

 

Samstag 21. April 2018, 08:00 - 19:00 Uhr, Preis: 49,00 €

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06. Mai 2018 - Die Richthofens in Schlesien

Spuren einer 400-jährigen Familiengeschichte

Die Tagesfahrt führt nach Mertschütz (Mierczyce), Bersdorf (Targoszyn) und Groß Rosen (Rogoźnica) zu früheren Familiensitzen der von Richthofens. Der Name Groß Rosen ist seit 1940 mit dem nationalsozialistischen Konzentrationslager und seinen über 100 Außenlagern verbunden. Die Besichtigung der KZ-Gedenkstätte ist geplant sowie der Besuch in der Bildungsstätte der St. Hedwig-Stiftung auf Schloss Muhrau (Morawa) und der evangelischen Friedenskirche in Jauer (Jawor).
Die Exkursion begleiten Dr. Annemarie Franke und Dr. Jasper von Richthofen.


Im Preis enthalten:

  • Bus
  • Exkursionsleitung
  • Aufenthalte in Mertschütz (Mierczyce) und Bersdorf (Targoszyn)
  • Führung Groß Rosen
  • Mittagessen
  • Eintritt / Führung Friedenskirche

Sonntag 06. Mai 2018, 08:00 - 19:00 Uhr, Preis: 49,00 €

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19. Mai 2018 - Wanderung auf den Zobtenberg

Kulturgeschichtliche Wanderung auf den Zobtenberg (Ślęża)

Der Zobten war ein Angelpunkt für die Besiedlung des Landes, ein Kultplatz für Kelten, Germanen und Slawen. Vor allem aber ist er ein beliebtes Ziel für den Sonntagsausflug der Breslauer, früher wie heute. Zu erlaufen ist eine Höhe von 718 m.


Im Preis enthalten:

  • Bus
  • Exkursions- und Wanderleitung

Samstag 19. Mai 2018, 07:00 - 19:00 Uhr, Preis: 39,00 €

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29. Mai 2018 - Breslau und die Anfänge der Sozialdemokratie in Schlesien - Fahrt abgesagt!

Tagesfahrt in die schlesische Metropole aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums der Gründung der SPD in Görlitz

Aus Anlass des Jubiläums der Görlitzer Sozialdemokratie laden die Kulturreferentin für Schlesien gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Görlitz am Dienstag, den 29. Mai zu einer Tagesfahrt nach Breslau ein. 1863 gründete der in Breslau geborene Ferdinand Lassalle den „Allgemeinen deutschen Arbeiterverein“ und gilt seitdem als der Gründervater der späteren Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Sein Grab zählt zu den berühmtesten Denkmälern auf dem alten jüdischen Friedhof in der Lohestraße in Breslau. 1868 gründete sich auch in Görlitz ein ADAV und dieses Ereignis wird 2018 als 150-jähriges Jubiläum der Partei gefeiert. Die Stadt gehörte damals zum Regierungsbezirk Liegnitz in Schlesien.


Aus den Wahlen zur verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 gingen in Schlesien die Sozialdemokraten als stärkste Partei hervor. In den Wahlkreisen Breslau und Liegnitz gewann die SPD jeweils die Hälfte der Mandate. Einer der Abgeordneten war Paul Löbe, 1875 in Liegnitz geboren. Der spätere Reichstagspräsident war bereits seit 1904 Stadtverordneter in Breslau für die sozialdemokratische Partei und Schriftleiter ihrer Zeitschrift „Volkswacht“. Diesen und anderen Spuren der sozialdemokratischen Bewegung in Schlesien wollen wir während der Tagesfahrt nach Breslau am 29. Mai nachgehen. Geplant ist zunächst ein Besuch ausgewählter Säle der Ausstellung „1000 Jahre Breslau“ im Stadtmuseum im Breslauer Schloss. Ein Stadtrundgang zum Ring und der Universität schließt sich an und führt nach einem gemeinsamen Mittagessen zur früheren Margaretenstraße, heute ul. Mazowiecka. Hier hat sich ein zentrales Gebäude der Breslauer Arbeiterbewegung erhalten, das 1913 eingeweihte Gewerkschaftshaus. Die historischen Versammlungs- und Festsäle dienen heute dem städtischen Kulturbüro „Impart“, ein weiterer Teil des Gebäudes beherbergt das Marschallamt der Wojewodschaft Niederschlesien. Eine sich anschließende Stadtrundfahrt endet am jüdischen Friedhof, so dass der Besuch am Grab Ferdinand Lassalles den Abschluss des Tages vor der Rückfahrt nach Görlitz bildet.


Leistungen:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Stadtrundfahrt
  • Eintritte Stadtmuseum und jüdischer Friedhof
  • Mittagessen
  • Besuch historisches Gewerkschaftshaus


Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen

Dienstag 29. Mai 2018, 08:00 - 19:00 Uhr, Preis: 49,00 €

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09. Juni 2018 - Auf den Spuren des Künstlers und Schriftstellers Johannes Avenarius in Greiffenberg und Agnetendorf

Auf den Spuren des Künstlers und Schriftstellers Johannes Avenarius in Greiffenberg (Gryfów Śląski) und im Haus Wiesenstein in Agnetendorf (Jagniątków)

Der Künstler Johannes Avenarius ist heute vor allem bekannt für seine Ausmalung der Paradieshalle im Haus Wiesenstein von Gerhart Hauptmann im Riesengebirge. Während der Tagesfahrt erfahren wir mehr über die Schauplätze und Themen seines dichterisches Werkes sowie seine besondere Beziehung zu Gerhart Hauptmann.
Die Reiseroute führt zunächst vorbei an der Burgruine Greiffenstein zur Annenkapelle auf dem einstigen Galgenberg von Gräflich Neundorf (Proszówka) mit einem Panoramablick auf das Isergebirgs-Vorland und die Stadt Greiffenberg. Der leichte Aufstiegsweg beträgt etwa 800 Meter.

Durch die Stadt Greiffenberg führt uns Jan Wysopal, Vorsitzender des lokalen Heimatvereins. Leitmotiv des Rundgangs sind Motive aus der Familiengeschichte des Dichters J. M. Avenarius, der hier geboren wurde, sowie Schauplätze seines in Greiffenberg spielenden Romans "Schöpse-Christel". Nicht fehlen darf unabhängig davon ein Besuch der St. Hedwigs-Pfarrkirche und des eindrucksvoll restaurierten Epitaphs der Schaffgotsch-Familie von 1545.

Nach dem Mittagessen führt die Fahrt zum ehemaligen Wohnsitz des Literatur-Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann nach Agnetendorf. Eine Führung durch das Haus wird ergänzt durch einen Bild-Vortrag und Film über Avenarius und seine Beziehung zu Hauptmann. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen geht es zurück nach Görlitz, vorbei am Gelände des ehemaligen Hotels Beyer, in dem J. M. Avenarius nebst seinem Helfer Paul Weise während der Zeit der Ausmalung der Paradieshalle logierte.

Die Tagesfahrt wird von der Kulturreferentin gemeinsam mit Christian Henke aus Niesky gestaltet, der sich seit 2014 mit dem Leben und Schaffen von J. M. Avenarius befasst und im Ergebnis seiner Nachforschungen die folgenden Bücher im Neisse Verlag Dresden herausgegeben hat:

  • Heimat, halte Du mich! Johannes Maximilian Avenarius und Görlitz (2015)
  • Moritz Griess - Gib deine ganze Kraft! Ein Kapitel aus dem Lebensbuch von Joh. M. Avenarius (2016)
  • Schöpse-Christel. Ein schlesischer Bekenntnis- und Entwicklungsroman von Johannes Maximilian Avenarius (2017)

  

Im Reisepreis enthalten:

  • Bus
  • Exkursionsleitung
  • Mittagessen
  • Eintritt / Führung Haus Wiesenstein (Agnetendorf)
  • Kaffee und Kuchen

 

Samstag 09. Juni 2018, 08:00 - 19:00 Uhr, Preis: 49,00 €

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18. August 2018 - Reise nach Bethlehem Teil II

 

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22. September 2018 - Tagesfahrt entlang historischer Grenzen – zwischen Polen, Brandenburg und Schlesien

Tagesfahrt durch den Norden der historischen Provinz Schlesien nach Krossen an der Oder/Krosno n.O., nach Schwiebus/Świebodzin und zur Zisterzienserabtei in Paradies.

Das Piastenschloss in Krossen an der Oder ist heute Kulturzentrum, Heimatmuseum und Kunstgalerie. Nach einem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf wurde der Anlage aus dem 13. Jahrhundert, Sterbeort von Heinrich dem Bärtigen und Rückzugsort seiner Frau Hedwig während der Schlacht vor Liegnitz gegen die Mongolen, neues Leben eingehaucht: Ritterturniere, ein Hedwig-Festival, Jazzkonzerte und Fischerei-Feste finden hier statt. Das schlesische Herzogtum Krossen ging im 15. Jahrhundert durch Erbteilung an das Haus Brandenburg über. Anders verhielt es sich mit der benachbarten Stadt Schwiebus und ihrer Umgebung – hier bewahrte sich bis 1815 im Norden des Fürstentums Glogau eine schlesische Enklave in Brandenburg. Erst nach der Neuordnung der preußischen Provinzen in Folge des Wiener Kongresses entstand der Kreis Schwiebus-Züllichau und die Enklave verlor ihre historische Beziehung zu Glogau und damit Schlesien. Die Enklave Schwiebus hatte eine Grenze zu  Großpolen, das seit den Teilungen Polens im 18. Jahrhundert und bis 1918 zu Preußen gehörte. Nach dem Ersten Weltkrieg verlief hier die neue deutsch-polnische Grenze. Während der Tagesfahrt erkunden wir die Spuren der historischen Grenzen in der heutigen Wojewodschaft Lebuser Land im Norden von Grünberg/Zielona Góra.
Schwiebus ist heute Reisenden bekannt durch die 36m hohe König-Jesu-Statue auf einem Hügel vor der Stadt, die von weither zu sehen ist. Ein Besuch in der gut erhaltenen Altstadt vermittelt das Bild einer prosperierenden Kleinstadt mit günstiger Lage an wichtigen Verkehrsadern. Die Autobahn Berlin-Warschau verläuft nur wenige km nördlich von der Stadt, die heutige deutsch-polnische Grenze in Frankfurt/Oder liegt 80km entfernt. Bereits auf historischem Gebiet Großpolens liegt die Zisterzienserabtei Paradies und der gleichnamige Ort Gościkówo-Paradyż. 1236 siedelten sich hier auf Einladung des Posener Wojewoden Mikołaj Gronisz Zisterzienser aus Brandenburg an. Sie änderten den ursprünglichen Ortsnamen Gościkówo in Paradisus Sanctae Mariae – Paradies der Mutter Gottes und kurz Paradies. Die nach Zerstörungen im 30-jährigen Krieg und Bränden im Stil des Barock wiederaufgebaute Klosteranlage wurde nach der Säkularisierung der Klöster in preußischer Zeit als Schule genutzt. Heute beherbergt sie das Priesterseminar der Diözese Grünberg/Zielona Góra. Die Basilika ist eindrucksvoll restauriert worden.


Im Preis enthalten:

  • Bus
  • Reiseleitung
  • Eintritte
  • Mittagessen


Samstag 22. September 2018, 08:00 - 19:00 Uhr, Preis: 49,00 €

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30. November 2018 - Meister und Schüler

Eine Tagesfahrt zu zwei Ausstellungen nach Berlin

Während im Schlesischen Museum zu Görlitz der Künstler Alexander Camaro (1901–1992) und seine Beziehung zur Heimatstadt Breslau im Zentrum einer Sonderausstellung stehen, wird im Hamburger Bahnhof in Berlin sein großer Meister, der legendäre Expressionist und Dozent an der Breslauer Kunstakademie, Otto Mueller (1874–1930), präsentiert.
Das Hauptaugenmerk der Ausstellung gilt der Malerei der Moderne und dem enormen Einfluss, den der charismatische Otto Mueller und sein Netzwerk auf die Kunst der damaligen Zeit ausübten. Ersichtlich wird diese Beeinflussung der Maler-Kollegen untereinander durch thematische Übereinstimmungen und andere Querverweise: in Gemälden, Arbeiten auf Papier, schriftlichen Äußerungen oder Fotografien.
Nach der Besichtigung der Ausstellung „Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau“ schauen sich die Exkursionsteilnehmer die Ausstellung „Das hölzerne Theater. Alexander Camaro und die Bühne“ im Camaro-Haus an. Die fachliche Begleitung der Exkursion übernimmt die Kuratorin der Camaro-Ausstellung in Görlitz, Dr. Johanna Brade.

Ein Angebot der Kulturreferentin und Görlitz-Tourist.


Im Preis enthalten:

  • Bus
  • Exkursionsleitung
  • Eintritt / Führung Hamburger Bahnhof
  • Eintritt / Führung Camaro-Haus


Auf Selbstzahlerbasis möglich

  • Mittagessen
  • Kaffee und Kuchen

 

Freitag 30. November 2018, 07:00 - 20:30 Uhr, Preis: 49,00 €

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