Einzelreisende

Exkursionen mit dem Schlesischen Museum 2019

Angebote der Kulturreferentin für Schlesien in Zusammenarbeit mit "Görlitz-Tourist"


Abfahrt zu allen Exkursionen:
Demianiplatz, Ein- und Ausstieg für Reisebusse, unterhalb des Kaisertrutz


Information und Buchung:
Görlitz-Tourist, Klosterplatz 4, 02826 Görlitz, Tel. 03581 / 764747
Email: m.buchwald@goerlitz-tourist.de

09. Februar 2019 - Zufluchtskirchen für evangelische Schlesier in der Oberlausitz

Nachdem das Jahr 2017 im Zeichen des Reformationsjubiläums stand, wurde 2018 unter anderem an den 400. Jahrestag des Ausbruchs des Dreißigjährigen Krieges erinnert, dessen langfristige Folgen für Schlesien nun das nächste Thema in der Reihe Schlesien erfahren sind. Oberkonsistorialrätin Margrit Kempgen (Kirchliche Stiftung Evangelisches Schlesien) hält am Donnerstag, den 7. Februar 2019 um 18:00 Uhr im Schlesischen Museum zu Görlitz einen Vortrag zu Grenz- und Zufluchtskirchen für evangelische Schlesier in der Oberlausitz und leitet am Samstag, den 9. Februar 2019 eine Exkursion zu ausgewählten Kirchenbauten in der jetzt polnischen Oberlausitz.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg und der anschließenden Rekatholisierung der schlesischen Erbfürstentümer wurde den evangelischen Christen ihre freie Religionsausübung untersagt. Die Grenz- und Zufluchtskirchen waren die Antwort darauf. Es waren – bereits bestehende oder neu errichtete – evangelische Gotteshäuser in grenznahen Gebieten Schlesiens, so auch in der Oberlausitz, in denen die evangelischen Christen des Landes an evangelischen Gottesdiensten teilnehmen konnten. Ihre Bedeutung verloren sie Mitte des 18. Jh. nachdem den evangelischen Schlesiern die freie Religionsausübung und der Bau von neuen Kirchen und Bethäusern innerhalb des mittlerweile preußisch gewordenen Schlesiens gewährt wurden. 

Als kirchliche Bauwerke mit außergewöhnlichem Schicksal dokumentieren die Grenz- und Zufluchtskirchen die Konfessionskonflikte Schlesiens im 17. und 18. Jh. Zusammen mit den Friedens- und Gnadenkirchen symbolisieren sie das evangelische Schlesien. Im heutigen Schlesien leben nach dem durch den Zweiten Weltkrieg verursachten Bevölkerungsaustausch nur wenige evangelische Christen. Die meisten Kirchen werden für römisch-katholische Gottesdienste benutzt. Auch wenn ihre Ausstattung weitgehend verloren ging, erinnern heute dennoch zahlreiche Spuren an Reformation, Gegenreformation und die konfessionellen Konflikte dieser Zeit.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Eintritte
  • Mittagessen

 

Samstag 09. Februar 2019, 08:00 - 17:30 Uhr, Preis: 49,00 €

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23. März 2019 - Entlang des Bober-Flusses (Teil I): Von der Quelle bis nach Hirschberg

Bei Schlesiens Flüssen denkt man sofort an die Oder, die Landesader, die Hauptachse des Landes. Aber auch ihre Zuflüsse sind sehr interessant und reizvoll, darunter der Bober, der größte Oder-Zufluss auf dem schlesischen Gebiet. Für eine Tagesfahrt ist der Bober viel zu lang, deswegen umfasst das Angebot den Teil von der Quelle bis nach Hirschberg. 

Das Bober-Erlebnis beginnen wir mit der Quellensuche im Osten des Riesengebirges. Dann besuchen wir das kleine Grenzstädtchen Lubawka (Liebau), das lange Zeit zu dem unweit gelegenen Kloster Grüssau gehörte. Durch die hügelige Landschaft kommen wir nach Kamienna Góra (Landshut). In diesem alten Zentrum der Textilindustrie steht eine der sechs nach der Altranstädter Konvention gebauten Gnadenkirchen. Von hier fahren wir weiter nordwärts nach Marciszów (Merzdorf) – früher ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, wo zwei Kirchen nebeneinander stehen, wie es in Schlesien vielerorts üblich ist. Hier verlässt der Bober sein altes Tal und biegt nach Westen durch einen malerischen Durchbruch in den Hirschberger Kessel (Kotlina Jeleniogórska). Tief eingeschnittene Mäander sieht man zwischen Ciechanowice (Rudelstadt), einem ehemaligen Bergstädtchen und Janowice Wielkie (Jannowitz). An beiden Orten sind kleine Schlösser zu sehen. Hier ändert sich die Landschaft. Ein fantastisches Panorama der Falkenberge (Sokoliki) mit dem Riesengebirge (Karkonosze) im Hintergrund breitet sich vor unseren Augen aus. Wir kommen in das Tal der Schlösser und Gärten. Drei davon, im unterschiedlichen Zustand werden wir nicht weit voneinander gelegen in Bobrów (Boberstein), Wojanów (Schildau) und Łomnica (Lomnitz) sehen. Zum Schluss kommen wir nach Jelenia Góra (Hirschberg), wo wir das Bobertal verlassen um den Weg zurück nach Görlitz einzuschlagen.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Eintritte 
  • Mittagessen

 

Samstag 23. März 2019, 08:00 - 18:00 Uhr, Preis: 50,00 €

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13. April 2019 - Auf den Spuren der Hl. Hedwig in Schlesien

Legnickie Pole (Wahlstatt) – Trzebnica (Trebnitz)

Die Exkursionen des Schlesischen Museums werden derzeit durch die Referentin für Schlesien im Detail ausgearbeitet. Weitere Angaben folgen!

22. Juni 2019 - Im Land der erloschenen Vulkane

Jeder Görlitzer weiß, dass die Landeskrone Rest von einem ehemaligen Vulkan ist. Weniger bekannt, obwohl spektakulärer, sind die Vulkane im Zittauer- und Lausitzer Gebirge. Fast keiner kennt aber die schlesischen Vulkane. Ähnlich wie die böhmischen und oberlausitzischen sind sie seit langer Zeit still. Besondere Anhäufung von Spuren vulkanischer Tätigkeit gibt es im Vorland des Bober-Katzbach-Gebirges. Sie stammen aus drei Epochen. Die ältesten Laven entstanden am Boden des ehemaligen Ozeans vor etwa 500 Mio. Jahren, mittlere dagegen auf dem Festland vor ca. 270 Mio. Jahren und bilden heute steile Porphyrkuppen. Die jüngsten Vulkane waren hier aktiv im Tertiär vor ca. 20 Mio. Jahren. Sie haben basaltische Lava gespien. Abkühlend nahm sie oft die Form von fünf- oder sechseckigen Säulen. Die schönsten Basaltsäulen sind auf Wilcza Góra (Wolfsberg) bei Złotoryja (Goldberg) zu sehen. Aus Basalt ist auch Grodziec (Gröditzberg) mit einer mittelalterlichen Burgruine auf dem Gipfel und Ostrzyca Proboszczowicka (Probsthainer Spitzberg) gebaut. Der letztgenannte Berg wird dank seiner regulären Kegelform auch „schlesische Fudschijama“ genannt. Vor ein paar Jahren entstand in Dobków (Helmsdorf) am Fuße von Góry Kaczawskie (Bober-Katzbach-Gebirge) ein modernes Geo-Zentrum, in dem die Besucher viel über die Vulkane lernen können. Und sogar ein Erdbeben erleben!

Die Route der Tagesfahrt: Mit dem Bus nach Złotoryja (Goldberg), zu Fuß auf Wilcza Góra (Wolfsberg), Fahrt nach Myslinów (Jegerdorf) zu Fuß nach Myslibórz (Moisdorf), Mittagessen in Dobków (Klein Helmsdorf), Besuch im Geo-Zentrum, Weiterfahrt nach Lubiechowa (Hohenliebental), zu Fuß zum Steinbruch, mit dem Bus nach Sędziszowa (Röversdorf), zu Fuß zu Organy Wielislawskie (Große Orgel), zurück nach Görlitz. (zu Fuß ca. 7 km gesamt).

Im Vorfeld der Exkursion hält Marcin Jaśkiewicz, Geologe am Geo-Zentrum in Dobków, am 13.06.2019 um 18 Uhr im Schlesischen Museum einen Vortrag zum Thema "Schlesien - ein Land der erloschenen Vulkane?"). Eintritt 3 Euro.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Eintritt / Führung Geo-Zentrum bzw. Museum Dobków
  • Mittagessen

 

Samstag 22. Juni 2019, 08:00 - 18:30 Uhr, Preis: 50,00 €

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06. Juli 2019 - Taigalandschaften im Isergebirge

Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg), Gondelbahn auf die Heufuder (Stóg Izerski), Łąka Izerska (Iserwiese, Chatka Górzystów), Wysoki Kamień (Hochstein), Szklarska Poręba (Schreiberhau)

Von Görlitz aus gesehen liegt das Isergebirge näher als das Riesengebirge, ist aber weniger bekannt, denn es liegt gewissermaßen im Schatten des höheren Nachbars. Und der nördliche, polnische Teil des Isergebirges ist noch weniger bekannt als der südliche, tschechische. Wahrscheinlich sind die fehlenden Orte in der Mitte des Gebietes des Gebirges die Ursache für diesen Umstand. Stattdessen gibt es hier schöne Landschaften. Im Norden erstrecken sich parallel zwei lange Kämme, durch einen tiefen Graben getrennt. Im Süden dominieren flache, mit Granitfelsen gekrönte Kuppeln. Zwischen beiden Teilen liegt eine breite Senke, welche nach dem sie durchfließenden Fluss Iserwiese genannt wird. Hier im Herzen des Isergebirges, in der Höhe von über 800 m kann sich der Wanderer wie im fernen Sibirien oder in Kanada fühlen. Dichte Nadelwälder und die durch Wiesen und Moore mäandrierende Iser ähneln an die weite Taiga. Auch die Temperaturen sind hier „sibirisch“. Sogar im Sommer fallen sie manchmal unter Null, wodurch diese Gegend als die kälteste in Polen gilt. Nicht immer war es hier so kalt. Ein Beweis dafür steht am südlichen Ende der Iserwiese - ein Basaltkegel als Rest von einstigem Vulkan. An die Siedlung Groß-Iser erinnert heute nur eine Baude, wo man legendär schmackhafte Pfannkuchen genießen kann. Es ist kaum zu glauben, dass sich dieses zauberhafte Gebiet in der Sichtweite von Görlitz befindet. Die Zeit ist gekommen, es zu entdecken!

Im Vorfeld der Exkursion hält Andrzej Paczos, Geograf und Reiseleiter, am 26.06.2019 um 18:00 Uhr einen Vortrag zum Thema "Taiga-Landschaften im Isergebirge" im Schlesischen Museum, Eingang Fischmarkt 5, Eintritt 3,00 Euro.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Auffahrt per Gondelbahn zum Heufuder
  • Lunch - Paket

 

Samstag 06. Juli 2019, 08:00 - 19:00 Uhr, Preis: 50,00 €, Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind kostenfrei!

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24. August 2019 - Im Durchbruchtal des Queis: Eine Wanderung von Greiffenberg nach Marklissa

Im Durchbruchtal vom Queis (pl. Kwisa)

Aus dem Isergebirge kommend fließt der Fluss Kwisa (Queis), der größte Zufluss vom Bóbr (Bober), bis zu seiner Mündung generell nordwärts. Nur zwischen Gryfów Śląski (Greiffenberg) und Leśna (Marklissa) richtet er sich nach Westen. Hier hat er sich ein krummes, tiefes und enges Tal geschnitten. Steile Talhänge bilden natürliche Wände für zwei Stauseen welche vor etwa hundert Jahren nach dem Bau der Talsperren von Złotniki Lubańskie (Goldentraum) und Leśna (Marklissa) entstanden. Bis heute schützen sie die tiefer gelegenen Gebiete im Norden vor dem Hochwasser. Zwei kleine Wasserkraftwerke unterhalb von Talsperren besitzen noch originelle Ausstattung. Am oberen Ende des Bruchtales befindet sich ein schlesisches Städtchen Gryfów Śląski (Greiffenberg) mit der schönen Kirche der Hl. Hedwig, dem alten Rathaus mit einem Minaretten-ähnlichen Betonturm und vielen Renaissance- und Barockhäusern am Markt. Am unteren Ende des Bruchtales liegt hingegen ein oberlausitzisches Industriestädtchen Leśna (Marklissa). In der Mitte zwischen den beiden Orten entstand im 17. Jh. ein winziges Bergstädtchen Goldentraum. Es ist nicht viel größer als sein Markt. Die meisten Touristen, die in diese Gegend kommen, kennen diese Sehenswürdigkeiten nicht. Sie besuchen nur die bekannteste Attraktion – die gut erhaltene, mittelalterliche Burg Czocha (Tschocha). Sie steht auch im Programm unserer Wanderung entlang des Durchbruchtales von Kwisa.

Route: Mit dem Bus nach Gryfów Śl., dann zu Fuß vom Markt – westwärts, ul. Partyzantów – Fußgängerbrücke in Karłowice – am linken Queisufer – FH „Złoty Widok” – FH „Orle Gniazdo” – Złotniki Lubańskie (Goldentraum) – FH „Orle Gniazdo” – Zapora Złotnicka (Talsperre Goldentraum) – Feldweg am Waldrand bis zum Stausee von Marklissa – Gaststube „Gościniec Buckich“ in Stankowice (Rengersdorf) – Anlegestelle „Izery” – Burg Czocha – Talsperre in Leśna – Markt in Leśna, mit dem Bus zurück nach Görlitz. zu Fuß ca. 15 km.

Im Vorfeld der Exkursion hält Andrzej Paczos, Geograf und Reiseleiter, am 22.08.2019 um 18:00 Uhr einen Vortrag zum Thema "Im Durchbruchstal des Queis" im Schlesischen Museum, Eingang Fischmarkt 5, Eintritt 3,00 Euro.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Mittagessen an der Talsperre Goldentraum

 

Samstag 24. August 2019, 08:00 - 18:00 Uhr, Preis: 50,00 €, Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind kostenfrei!

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14. September 2019 - Im schlesischen Weinrevier

Ochla (Ochelhelmsdorf), Zielona Góra (Grünberg), Kożuchów (Freistadt), Nowa Sól (Neusalz), Weinberg „Kinga“

Die Region um Zielona Góra (Grünberg) gilt seit Jahrhunderten als das nördlichste Weinanbaugebiet in Mitteleuropa. Wie jeder weiß (mit einigen Ausnahmen), verändert sich das Klima – es wird immer wärmer. Der Beweis dafür sind nicht nur schmelzende Gletscher aber auch neue Weinanbaugebiete. Heute wird der Wein sogar bei Szczecin (Stettin) unweit der Ostsee angebaut. Wir fahren aber nicht so weit. Zielona Góra ist heute die Weinhauptstadt Polens. Dort besuchen wir das jährliche Weinfestival mit Weinmarkt und Weinparade. Danach fahren wir in einen kleinen Weinberg, wo man köstliches Essen und Trinken (natürlich Wein) serviert bekommt. Er befindet sich an der Oder genau in der Mitte ihres Laufes. Eine Siesta ist im Bus während der Rückfahrt geplant. Weckruf erst in Görlitz.

Route: Görlitz – Zielona Góra (Grünberg) – Stara Wieś bei Nowa Sól (Neusalz) – Görlitz. Exkursionsleitung: Andrzej Paczos.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Weinprobe und Mittagessen in Winnica Kinga).

 

Samstag 14. September 2019, 08:00 - ca. 19:00 Uhr, Preis: 50,00 €

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21. - 22. September 2019 - Architektur in Stadt und Land Glatz (Kłodzko) und Heuscheuergebirge

1. Tag: Görlitz - Glatz (Kłodzko) / 2. Tag: Heuscheuergebirge (Góry Stołowe)

Die liebliche Landschaft des Glatzer Landes und eine große Zahl an Luftkurorten und Heilbädern von europäischem Rang machten die Region schon im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Reiseziel. Die Hauptstadt der Region ist die schöne Stadt Glatz, das heutige Kłodzko. Das Stadtbild – außerhalb des historischen Kerns – wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entschieden vom Architekten Andreas Ernst (1861-1929) und seinen Bauten geprägt. Das Muzeum Ziemi Kłodzkiej (Museum des Glatzer Berglandes) zeigt aktuell eine Ausstellung über sein Leben und Werk, die einen guten Einstieg in die Erkundung der Stadt bietet. Nach dem Besuch der Ausstellung „Andreas Ernst, ein Glatzer Architekt“ besichtigen wir die Altstadt und laufen auch auf den Spuren des Architekten durch Glatz in Form eines Stadtspiels, das auch viel Wissen über unterschiedliche Baustile vermittelt. Von der Höhe der Festung Glatz bewundern wir anschließend den Blick über das Glatzer Land und die Gebirgszüge am Horizont.

Sonntag ist Wandertag. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus ins Heuscheuergebirge (Góry Stołowe, ca. 25 km nordöstlich von Glatz), eine wie vom himmlischen Architekten geschaffene Bergformation mit ungewöhnlichen Felsenformen und tiefen Schluchten. Seit 1993 gibt es hier den Nationalpark Heuscheuergebirge. Die Besteigung des Großen Heuscheuers (Szczeliniec Wielki, 919 m) ist seit über zwei Jahrhunderten ein Muss für die Sommerfrischler und Kurgäste in der Region. Auch der preußische König Friedrich Wilhelm II. und Johann Wolfgang von Goethe waren hier. Der letzte hat seine Eindrücke zusammen mit einer geologischen Beschreibung dieses Berges festgehalten. Der Start- und Zielpunkt der Sonntagswanderung ist Karłów, gelegen am Fuße des Großen Heuscheuers. Wir gehen den gelben Wanderweg hoch, vorbei an der 1845 errichteten Schweizerbaude auf dem Bergplateau und gehen den roten Rundwanderweg durch abwechslungsreiche Felsenlabyrinthe zurück nach Karłów.

Bus 460 km, zu Fuß in Glatz ca. 3 km, zu Fuß im Gebirge ca. 4 km, ↗190 m, ↘190 m, viel Steintreppensteigen.

Die Exkursion nach Glatz wird gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit als Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Andreas Ernst, ein Glatzer Architekt“. Familien mit Kindern werden ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Übernachtung mit Abendessen und Frühstück
  • Mittagessen am Samstag und Sonntag
  • Eintritte, Stadtführung, Stadtspiel in Glatz (Kłodzko)
  • Eintritt Nationalpark Heuscheuergebirge(Góry Stołowe)

 

Samstag 21. September 2019, 08:00 - Sonntag 22. September ca. 18:00 Uhr, Preis: 50,00 €

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nehmen kostenlos teil.

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12. Oktober 2019 - Tundra mitten in Europa: Wanderung auf dem Riesengebirgsplateau

Karpacz (Krummhübel), mit Lift auf die Kopa (Koppe), Śnieżka (Schneekoppe 1602 m), Výrovka 1363 m, Liščí hora 1363 m, Černá hora 1299 m, mit dem Lift nach Janské Lázně

Die Verteilung von Klimazonen hängt hauptsächlich von der geographischen Breite, aber auch von der Höhe ab. Deshalb ähnelt das Klima im Hochgebirge Mitteleuropas dem von Nordskandinavien, Kanada oder Sibirien. Klimatische Verhältnisse beeinflussen hingegen Pflanzen- und Tierwelt. Das beste Beispiel dafür ist das Riesengebirge. Auf dem mehr als ein Kilometer höher als die Umgebung gelegenen Plateau des Riesengebirges wird man vergeblich nach den Wäldern suchen. Hier wachsen nur einzelne, zwergartige Fichten, sonst dominiert Knieholz, Gräser, Moose und Flechten. Kein Wunder, weil Winter hoch im Riesengebirge 8 Monate dauert und Sommer gibt es keinen. Dicke Wolken decken oft die Gipfel. Reichliche Niederschläge versorgen Moore und Quellen mit dem Wasser. Starke Winde wehen den Schnee vom Plateau in die tiefen Täler weg. Während der Eiszeit bildeten sich davon kleine Gletscher. So verwundert es nicht, dass für die Leute aus der tiefer gelegenen, wärmeren Umgebung diese unter dem Himmel „gehängte“ Gegend mysteriös, zauberhaft, gefährlich schien, dass sie hier das Reich des Rübezahls sahen.

Route: Mit dem Bus nach Karpacz, mit dem Lift auf Kopa (Koppe), zu Fuß durch Výrovka 1363 m, Liščí hora 1363 m auf Černá hora 1299 m, mit dem Lift nach Janské Lázně (Johannisbad), mit dem Bus zurück nach Görlitz. ca. 16 km zu Fuß (↗420m, ↘520m) (ohne Besteigen der Schneekoppe)

Im Vorfeld der Exkursion hält Andrzej Paczos, Geograf und Reiseleiter, am 01.10.2019 um 18:00 Uhr einen Vortrag zum Thema "Tundra mitten in Europa" im Schlesischen Museum, Eingang Fischmarkt 5, Eintritt 3,00 Euro.

 

Im Preis enthalten:

  • Exkursionsleitung
  • Bustransfer
  • Auffahrt per Sessellift zur Kleinen Koppe
  • Talfahrt per Gondelbahn nach Janské Lázně (Johannisbad)
  • Lunch - Paket

 

Samstag 12. Oktober 2019, 08:00 - 20:00 Uhr, Preis: 50,00 €, Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind kostenfrei!

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Dezember 2019 - Es weihnachtet in Schweidnitz

Weihnachtsmarkt, Stadtrundgang, Kaufmannstraditionen - Museum des Kaufmannsstandes, Friedenskirche und Kathedrale

Die Exkursion wird derzeit durch die Referentin für Schlesien im Detail ausgearbeitet. Weitere Angaben folgen!