Einzelreisende

Mittlerweile bietet Görlitz-Tourist in diesem Jahr seine 12. Oberschlesische Stippvisite an. Grundanliegen aller dieser Zweitagesreisen war und ist es, die äußerst interessanten, aber weniger bekannten Sehenswürdigkeiten Oberschlesiens zum Reiseerlebnis werden zu lassen. Diesen Anspruch erfüllt auch unsere diesjährige Krakau-Reise, welche bereits auf Hin- und Rückfahrt ein interessantes Besichtigungsprogramm bietet und ausgiebig Zeit für die beeindruckende Stadt an der Weichsel lässt. Breslau komplettiert unsere mehrtägigen Offerten, die aufstrebende Metropole an der Oder lädt mit viel Zeit für Individuelles übers Wochenende ein!

Abfahrt: jeweils am Bahnhof Görlitz Haupteingang, Bahnhofstraße (weitere Zustiege auf Anfrage)
Mindestteilnehmerzahl: Wir führen die Reisen durch, wenn uns mindestens 20 Buchungen vorliegen.

Mehrtagesfahrten 2018

06. - 10. Juni 2018 - Glatzer Bergland – Grafschaft Glatz – Bäderwinkel, mit Abstecher ins Adlergebirge

Mittwoch: Anreise über Schweidnitz nach Bad Kudowa
Die Anfahrt erfolgt über Striegau (Strzegom) nach Schweidnitz (Świdnica), wo zunächst eine Besichtigung der Friedenskirche und im Anschluss ein gemeinsamer Rundgang durch die benachbarte Internationale Begegnungsstätte Kreisau (Krzyżowa) eingeplant ist. Am Nachmittag wird Bad Kudowa (Kudowa Zdrój) erreicht, welches für die Reisedauer ein angenehmer Übernachtungsort sein wird. Das **** Hotel liegt unweit des gepflegten Kurparkes, welcher nach dem Zimmerbezug zu einem ersten gemeinsamen Spaziergang einlädt.

 



Donnerstag: Bad Reinerz – Bad Altheide – Glatz – Bäderbahn
Eine Bäderrundfahrt verbindet die bekannten Kurbäder Bad Reinerz (Duszniki Zdrój) und Bad Altheide (Polanica Zdrój) miteinander und bietet Zeit für einen jeweiligen interessanten Aufenthalt. In Bad Reinerz steht die Besichtigung der historischen Papiermühle im Mittelpunkt, in Bad Altheide sind es die herrlichen Kuranlagen mit Kurhaus, Wandelhalle und Promenade entlang der Weistritz (Bystrzyca). Abgerundet wird der Tag mit einem Besuch der Altstadt von Glatz (Kłodzko) sowie der wehrhaften Festung oberhalb des mittelalterlichen Stadtkerns. Seit einigen Jahren verkehrt zwischen Glatz und Bad Kudowa die sogenannte „Bäderbahn“, welche auf dem Heimweg nochmals ganz eigene Blickwinkel auf Landschaft und den Bäderwinkel bietet.

 


Freitag: Sudeten- und Panoramastraße – Rundfahrt Adlergebirge – Schloss Mittelwald – Wölfelsfall – Bad Landeck – Gottwaldhof „Derheeme Häusla“
Landschaftlich reizvoll gestaltet sich der Tagesausflug zunächst hinauf nach Grunwald (Zieleniec) ins Habelschwerdter Gebirge, weiter durch das Adlergebirge auf böhmischer Seite und am Nachmittag durch das Glatzer Schneegebirge und vorbei am Bielengebirge. Teilweise wird hierbei die alte Sudetenstraße genutzt. Es gibt einen interessanten Stopp am Museum der Gewerke und Zünfte in Geiersberg (Letohrad) sowie eine Einkehr in der rustikalen Scheunenwirtschaft.  Am Nachmittag schließt sich ein Besuch des Wölfelsfalls unterhalb des Bergkirchleins Maria Schnee, eine Panoramafahrt entlang des Schwarzen Berges und ein Bummel durch die Kuranlagen von Bad Landeck (Lądek Zdrój) an, ehe der „Gottwaldhof“, eine urwüchsige Vierseiten-Hof-Anlage, den Tag mit Führung, Gesang, Geschichten und dem Abendessen, u.a. mit dem Glatzer Hefekuchen mit Belag sowie weiteren Leckereien und Schmankerln …, beschließt.

 


Samstag: Schlesisches Jerusalem – Braunauer Ländchen – Kloster Braunau – Sternkirchlein
Entlang des markanten Tafelberges, des Heuscheuers, führt die Rundfahrt nach Albendorf (Wambierzyce), dessen Wallfahrtskirche mit Kalvarienberg eine bekannte Pilgerstätte ist und auch „Schlesisches Jerusalem“ genannt wird. Nach gemeinsamer Besichtigung setzt sich die Tour ins benachbarte Braunauer Ländchen fort, mit Besichtigung des sanierten Klosters in Braunau (Broumov). Bereits während der Rückfahrt gibt es einen Abstecher hinauf zum Sternkirchlein, mit fantastischer Sicht über das Braunauer Ländchen, welches von den benachbarten Höhenzügen eingeschlossen scheint. Nach der Rückkehr verbleibt nochmals Zeit für den Kurpark in Bad Kudowa.

 



Sonntag: Heimreise über Schloss Fürstenstein
Während der Rückreise bietet sich eine Stippvisite an der größten Schlossanlage Schlesiens an, deren Geschichte weit ins Mittelalter zurückreicht. Begründet von den Piasten, von der Böhmischen und Ungarischen Krone beansprucht, hauptsächlich geprägt vom Adelsgeschlecht der Hochbergs, vollzogen sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Umbauten, die dem Schloss sein heutiges Aussehen gaben. Zum Ensemble der Anlage gehören neben den Terrassengärten und einer weiträumigen Parkanlage mit einer romantischen „Burgruine“, das Hengstdepot sowie die Orangerie.


Im Reisepreis:

  • 4 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstück vom Büfett
  • 3 x Abendessen im Hotelrestaurant / 1 x Abendessen extern 3. Tag
  • Bus und Reiseleitung ab/an Görlitz
  • Eintritt/Führung Friedenskirche Schweidnitz
  • Eintritt/Führung Papiermühle Bad Reinerz
  • Eintritt Festung Glatz
  • Fahrt per Bäderbahn von Glatz nach Bad Kudowa
  • Besichtigung des Museums der Gewerke und Zünfte in Lethohrad
  • Mittagsimbiss nach böhmischer Küche
  • Führung/Unterhaltung und Vesper – Abendessen im Gottwaldhof
  • Rundgang Wallfahrtskirche Albendorf
  • Führung Kloster Braunau
  • Eintritt/Führung Schloss Fürstenstein

Mittwoch 06. - Sonntag 10. Juni 2018, 08:30 - 17:00 Uhr,
Preis: 545,00 € (EZZ: 40,00 €)

Buchen

18. - 20. August 2018 - Krakau (Kraków)

Die zweitgrößte Stadt Polens verkörperte lange Zeit die Hauptstadt des polnischen Königsreiches. Vom 11. - 16. Jahrhundert war der Wawelhügel am Weichselufer Regierungssitz und die Stadt breitete sich planmäßig und umfangreich aus. Eine der ältesten und bekanntesten Akademien Europas wurde bereits 1364 gegründet und in der Kathedrale auf dem Wawel fanden die Krönungen und Beisetzungen der polnischen Könige statt. Im 18. Jahrhundert, nach den Teilungen Polens, war Krakau für lange Zeit unter österreichischer Herrschaft und entwickelte sich zu einem toleranten und weltoffenen geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum. In den beiden Weltkriegen von schwerwiegenden Zerstörungen verschont, präsentiert sich die mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobene Stadt heute mit faszinierender Architektur innerhalb eines vollständigen Stadtensembles.

 


Samstag: Krakau - historische Altstadt
Auf direktem Wege via Autobahn gestaltet sich die Anfahrt angenehm und zügig, sodass bereits nach einer kleinen Verschnaufpause gegen Mittag eine ausgiebige Stadtführung durch die mittelalterliche Stadt mit ihren typischen Bauten, Kirchen und Wehranlagen beginnen kann. Neben den bekannten Tuchhallen am Markt/Rynek werden u.a. der separat stehende Rathausturm, die Marienkirche mit dem filigranen Veit-Stoss-Altar, das alte Universitätsgebäude mit seinem eindrucksvollen Innenhof oder die Oper und die Barbakane mit dem Florianstor als ehemalige Wehranlage innerhalb der Stadtmauern gezeigt. Breite Geschäftsstraßen aber auch ruhigere Plätze und Gassen werden hierbei weitere Begleiter sein.

 


Sonntag: Krakau - Kazimierz - Wawel
Der Vormittag steht im Zeichen von Kazimierz, dem ältesten Stadtteil von Krakau. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts ein kulturelles und religiöses Zentrum der Juden. Am linken Ufer der Weichsel (Wisła) gelegen, besaß Kazimierz bis 1800 ein eigenes Stadtrecht.
Schmale Straßen und Gassen, Hinterhöfe, der Marktplatz, das ehemalige Rathaus sowie Synagogen prägen das Viertel. Eine Stadtrundfahrt zeigt am weiteren Vormittag das Krakau außerhalb der historischen Mauern und endet am Wawelhügel, welcher ganz im Zeichen der polnischen Könige steht. Eine Führung durch die Kathedrale schließt sich an, in der die Krönungszeremonien der Könige ebenso erfolgten wie deren Begräbnisse, interessanterweise auch zu der Zeit, als Warschau Landeshauptstadt wurde. Das imposante Bauwerk, im gotischen Stil erbaut, steht heute weitestgehend original erhalten auf dem Wawel, wie auch das königliche Renaissanceschloss mit seinen eindrucksvollen Arkaden, die während des Spazierganges durch den Schlosshof zu sehen sind. Der Rest des Tages steht für eigene individuelle Erkundungen zur Verfügung.

 


Montag: Krakau – St. Annaberg
Ein wenig Freizeit am Morgen bleibt, um Abschied zu nehmen. Die Rückfahrt im Laufe des Vormittags hält noch einen Abstecher zum St. Annaberg (Góra Sw. Anny), dem wichtigsten Wallfahrtsort Oberschlesiens, bereit. Unweit der Autobahn gelegen, bietet sich die Anlage mit der Basilika, dem Kloster und dem Kalvarienberg für einen Rundgang und eine Besichtigung an. Nach einer individuellen Stärkung wird im Anschluss die Heimreise angetreten.


Im Reisepreis:

  • 2 Übernachtungen im **** Hotel in Krakau in Citylage
  • 2 x Frühstück und Abendessen (3-Gang), Bus und Reiseleitung ab/an Görlitz
  • Stadtführung und Stadtrundfahrt Krakau
  • Besichtigung Marienkirche mit Veit-Stoss-Altar
  • Führung Kathedrale auf dem Wawel
  • Führung durch das jüdische Viertel mit Besichtigung der Alten Synagoge
  • Rundgang und Führung St. Annaberg

Samstag 18. - Montag 20. August 2018, 07:00 - 20:00 Uhr,
Preis: 330,00 € (EZZ: 62,00 € gesamt)