Görlitz-Tourist
Die Ochsenbastei in Görlitz

Ochsenbastei

Stadtbefestigungsanlagen in Görlitz

Unterhalb der Peterskirche, die sich neben dem Vogtshof auf dem früheren Burgberg erhebt, zeigt sich die noch vorhandene steinerne Stadtbefestigung von mächtigen Stützpfeilern und Bögen untersetzt. Bis 1836 boten an dieser Stelle Neißeturm und -tor der östlichen Zufahrt aus Richtung Neißebrücke Schutz. Seit 2004 verbindet die an historischer Stelle wieder errichtete Altstadtbrücke erneut beiden Uferseiten und gleichzeitig zwei Länder miteinander. Ihr Vorgängerbau wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengt.

Entlang des Ufers läuft man geradewegs auf die Ochsenbastei zu, die mit dem „Tor an der Kahle“ im Mittelalter einen Nebenausgang sicherte. Aufgrund des von der Stadt zur Viehweide an der Neiße führenden Weges erhielt dieser Teil der Görlitzer Wehranlagen seinen Namen. Nach dem Abbruch des Tores in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist das Rondell am Zwingereingang erhalten geblieben. Etwa 10 Jahre nach dem Nikolaizwinger entstand auch 1962/63 im Ochsenzwinger in der Regie von Henry Kraft eine reizvolle Grünanlage, die in den Jahren 1999/2000 eine Rekonstruktion nach denkmalspflegerischen Gesichtspunkten erfuhr.

Eine barockähnliche Brunnenterrasse prägt einen Teil der Grünanlage im Innern der beiden Mauern, ergänzt durch eine weitere Terrasse und Räume mit unterschiedlichen landschaftsarchitektonischen Gestaltungsschwerpunkten. Der Aufstieg über einige Stufen wird mit einer sehr attraktiven, fast atemberaubenden Aussicht auf die imposante Peterskirche sowie die parallel zum Zwinger fließende Neiße und ihre Uferseiten belohnt.

Die Entfernung zwischen dem Nikolai- und dem Ochsenzwinger beträgt lediglich knapp 100 Meter und es ist unbedingt empfehlenswert, einen Bummel entlang des „grünen Gürtels“ der Stadt zu unternehmen und die beschauliche Atmosphäre zu genießen. 

 

 

 

Mit Görlitz-Tourist sehen Sie den Ochsenzwinger während der Stadtführungen: